Diskussion:Klips

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CMS made simple

Hmmm, ich mache mit einem Vorschlag gleich mal einen Einstieg in die Diskussion: Einem wirklich einfachen Konzept hat sich das CMS CMS made simpleverschrieben. Laut Featureliste soll es nahezu barrierefrei sein (Zitat: "Verwendung des Template-Systems Smarty (Version 2.6.25) für eine nahezu barrierefreie Gestaltung").

Es kann hier ausprobiert werden. Einfach mal testen!

Ich habe mal etwas rumprobiert, es stehen standardmäßig bereits mehrere Templates zur Verfügung, u.a. zwei "minimal templates". Der Output ist wirklich "roh", also links nur die Linkliste (je nach Ebene eingerückt) und rechts der Text. Das sollte mit einer Braillezeile sicher kein Problem sein (sorry, ist nicht ganz mein Bereich). Außerdem eine saubere Gruppenverwaltung, es lassen sich eine große Anzahl (unbegrenzt?) von Gruppen anlegen mit genau definierten Rechten.

Die Admin-Ebene lief zu meinem Erstaunen auch ohne Skripts, die Menüpunkte werden per Drop-Down-Felder angewählt. Keine Ahnung, wie sich die Braillezeilen da verhalten. Im Vergleich zu Joomla (oder gar Typo3) wirkt es mir jedenfalls deutlich einfacher und entschlackter.

Außerdem gibts unter Erweiterungen > druckfreundliche Seiten die Möglichkeit, über den Drucken-Button den Content der aktuellen Site (inkl. Grafiken natürlich) in einem weiteren Tab anzeigen zu lassen und gleichzeitig das Druckmenü aufzurufen. Und zwar wirklich nur den reinen Content, das ist ja eigentlich ideal, da weitere Formatierungen und Menüpunkte dort ja nicht erwünscht sind. Eigentlich soll das ganze auch als pdf abspeicherbar sein, habe ich aber noch nicht hinbekommen.

Viele Grüße aus Waldkirch, Joachim

Zukunftssicherheit von CMS made simple

Da wir ATutor nutzen habe ich geschaut für welche CMS es Brücken zu ATutor gibt. Eines davon ist CMS made easy. Was mich bei diesem System vorsichtig macht, ist, dass es im wesentlichen von einem Entwickler in seiner Freizeit programmiert wird. Was passiert, wenn er aussteigt? Zukunftssicherheit scheint uns ein wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Systems.

Wir sind hier dann auch bei einem der Kriterien jenseits der Funktionalität und der Barrierefreiheit, die bei der Wahl eine Rolle spielen. Ein ähnliches Kriterium sind sicher die Systemvoraussetzungen. Wenn man den Server nämlich irgendwo hostet, fliegt ein System mitunter ziemlich schnell von der Liste.

--UW 07:21, 25. Apr. 2010 (CEST)

Drupal

Installationsprobleme bei PHP 5.3

Die Installation von Drupal 6.16 ist aufwendiger als erwartet.

Statt einer leeren settings.php kopiert man lieber die Datei default.settings.php zu settings.php.

Die Version ist entgegen den Angaben auf der Drupal-Seite nicht mit PHP 5.3 kompatibel.

Deshalb sollte man bei Verwendung von PHP 5.3 in die settings.php die Zeile

ini_set('error_reporting', 4096);

in den ini_set-Bereich einfügen.

--UW 21:17, 26. Apr. 2010 (CEST)

Papoo

Papoo ist deutsches kommerzielles CMS, dass sich die Barrierefreiheit auf die Fahnen geschrieben hat. Ein großer Pluspunkt natürlich.

Installationsprobleme bei PHP 5.3

Auch Papoo (bei mir die Version Papoo Light 3.7.5) hat Probleme mit PHP 5.3. Die auf der Papoo-Seite angegebene Lösung für das Problem hat bei mir nicht geholfen. Allerdings bleiben einige der Installationsprobleme auch, wenn ich ein älteres PHP nehme.

Nutzerfreundlichkeit (Usability)

Auf den ersten Blick ist Papoo deutlich einfacher zu bedienen als Drupal. Würde ich bei Drupal empfehlen, erstmal (fast) alles abzuschalten, um das System verstehen zu lernen, ist dies hier nicht nötig.

Menschen, die die Addition und Subtraktion bis 100 nicht beherrschen, können in diesem System nichts schreiben (so ist hier nämlich die Captcha-Problem für Blinde barrierefrei gelöst).

Leider kommt man an die Sprachdateien für die Oberfläche nur mit großem Aufwand heran, so dass man bei der Verbesserung der Rechtschreib- und Tippfehler auf der Oberfläche und bei der Enttechnisierung der Sprache (Stichwort: einfache Sprache) mit den Entwicklern zu verhandeln haben wird. Ob die Sprach-Plugins, sie liegen Papoo Light nicht bei, da helfen, sollte man vor dem Kauf irgendwie prüfen.

Das Standard-CSS ist an einigen Stellen unglücklich gewählt (so rutschen bei mir Zeilen ineinander und die von der Seite vorgesehene Vergößerung funktioniert nicht), aber das CSS würde man ja ehe überarbeiten, bevor man das Programm in einer Schule einsetzt.

--UW 15:28, 27. Apr. 2010 (CEST)

ATutor

ATutor + ???

Da wir mit ATutor sehr gute Erfahrungen gemacht haben, wollen wir ausprobieren, welches CMS gut mit ATutor zusammengehen kann und Barrierefreiheit ernst nimmt. Ein guter Einstieg wäre natürlich ein CMS für das es bereits eine Brücke zu ATutor gibt. Dies sind derzeitig vier: CMS made easy, Drupal, Joomla und PostNuke. Warum wir CMS made easy auf die Warteliste gesetzt haben, schrieb ich oben. Die Weiterentwicklung von PostNuke ist eingestellt (die Entwickler arbeiten an einem anderen CMS). Bleiben also Drupal und Joomla. Von beiden haben wir ja in Frankfurt/Main gehört, dass sie bereits im VIP-Bereich (VIP = visually impaired person) in Deutschland eingesetzt werden.

Sicherlich werden wir beide in Kombination mit ATutor testen. Doch welches zuerst. Die Antwort war relativ schnell gefunden. Für Drupal gibt es eine Accessibility-Gruppe (http://groups.drupal.org/accessibility), sie behaupten WCAG- und ATAG-Kompatibilität (das erste Barrierefreiheit für die Leser, das zweite für die Autoren) und scheinen derzeit an der ARIA-Implementierung dran zu sein (dass ist der dritte W3C-Standard bezüglich der Barrierefreiheit, der hier infrage kommt und dem Screenreader-Nutzer zusätzliche Navigationsmöglichkeiten schafft, wird noch nicht von allen Screenreadern unterstützt). Anders die Barrierefreiheit bei Joomla. Sie bleibt dort ein Versprechen (siehe: Accessibility-Statement). Was nicht heißt, dass dort nicht auch an der Barrierefreiheit gearbeitet wird (1).

Ergo wir beginnen mit ATutor + Drupal. Bin gespannt was herauskommt.

Testzugänge zu den genannten CMS/LMS: ATutor, CMS made easy, Drupal, Joomla.

--UW 07:45, 25. Apr. 2010 (CEST)

ATutor + Drupal

Beim genaueren Hinsehen musste ich feststellen, dass die Brücke zwischen ATutor und Drupal praktisch unbrauchbar ist. Das hat vor allem den Grund, dass das Brückenmodul eine alte Version von Drupal unterstützt. Außerdem funktioniert mit diesem Modul der Einschreibemanager nicht mehr. Die Brücke müsste also neu geschrieben werden (oder man arbeitet ohne Brücke mit all den Nachteilen des doppelten Registrierens und Logins).

--UW 13:02, 25. Apr. 2010 (CEST)