PDF-Dateien erstellen und bearbeiten: Unterschied zwischen den Versionen

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Mit vielen handesüblichen Scannern kann man auf einfache Weise Arbeitsblätter schnell einscannen und als .pdf-Datei abspeichern (Alterantiv kann auch das Programm [[scan2pdf]] genutzt werden). Doch der weit verbreitete kostenlose Acrobat-Reader zum Darstellen dieser Seiten lässt keine Ergänzungen zu, so dass z. B. auch keine Lücken in Arbeitsblättern ausgefüllt werden können. Ein anderes - bisher weniger bekanntes Programm - bietet jedoch diese Funktion und soll im Folgenden dargestellt werden.  
 
Mit vielen handesüblichen Scannern kann man auf einfache Weise Arbeitsblätter schnell einscannen und als .pdf-Datei abspeichern (Alterantiv kann auch das Programm [[scan2pdf]] genutzt werden). Doch der weit verbreitete kostenlose Acrobat-Reader zum Darstellen dieser Seiten lässt keine Ergänzungen zu, so dass z. B. auch keine Lücken in Arbeitsblättern ausgefüllt werden können. Ein anderes - bisher weniger bekanntes Programm - bietet jedoch diese Funktion und soll im Folgenden dargestellt werden.  
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==PDF ist nicht gleich PDF==
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Wer PDF durch einscannen erstellt, muss sich überlegen, wofür sie verwendet werden sollen. Soll nur die Seite vergrößert werden, oder soll auch die Vorlesefunkton der Vergrößerungssoftware die Seite oder Ausschnitte davon vorlesen lassen können?
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Wenn nur ausschließlich vergrößert werden soll, reichen die üblichen Einscannwerkzeuge (z. B. Scan2PDF), um PDF-Dateien zu erstellen. Für alle andere Zwecke ist es notwendig, dass nach dem Einscannen auch noch eine Texterkennung aktiv wird. Diese legt hinter das eingescannte Bild den erkannten Text und speichert ihn mit in dem PDF-Dokument ab. Programme wie Finereader oder Omnipage können dies in den teureren Versionen auf jeden Fall. Bei anderen Programmen sollte man schauen, ob sie einen PDF-Export in der Version PDF/A anbieten. 
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Der Arbeitsaufwand ist enorm, will man sehr gute Ergebnisse erzielen. Denn genau so, wie bei einer Umwandlung in ein Word-Dokument, müssen die Textbereiche definiert, die Reihenfolge festgelegt, Bilder evlt. beschrieben und das Scannergebnis überprüft werden.
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Um Texte vorlesen zu lassen, muss man soweit ich herausgefunden habe, den Adobe-Reader verwenden. Ob es auch mit anderen Programmen wie dem Foxit-Reader oder dem in zwischen von mir empfohlenen PDF-XChange Viewer (hier können alle Tastenkombinationen selbst definiert werden), kann ich derzeit noch nicht sagen. Wer hat da Erfahrungen?
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Wie man den Adobe Reader und  Jaws einstellen muss, damit man was hört, steht in diesem Artikel: 
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(http://www.freedomscientific.com/Training/Adobe-PDF-with-JAWS-and-MAGic.asp)
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==Foxit-Reader==
 
==Foxit-Reader==

Version vom 13. September 2010, 15:52 Uhr

Mit vielen handesüblichen Scannern kann man auf einfache Weise Arbeitsblätter schnell einscannen und als .pdf-Datei abspeichern (Alterantiv kann auch das Programm scan2pdf genutzt werden). Doch der weit verbreitete kostenlose Acrobat-Reader zum Darstellen dieser Seiten lässt keine Ergänzungen zu, so dass z. B. auch keine Lücken in Arbeitsblättern ausgefüllt werden können. Ein anderes - bisher weniger bekanntes Programm - bietet jedoch diese Funktion und soll im Folgenden dargestellt werden.

PDF ist nicht gleich PDF

Wer PDF durch einscannen erstellt, muss sich überlegen, wofür sie verwendet werden sollen. Soll nur die Seite vergrößert werden, oder soll auch die Vorlesefunkton der Vergrößerungssoftware die Seite oder Ausschnitte davon vorlesen lassen können?

Wenn nur ausschließlich vergrößert werden soll, reichen die üblichen Einscannwerkzeuge (z. B. Scan2PDF), um PDF-Dateien zu erstellen. Für alle andere Zwecke ist es notwendig, dass nach dem Einscannen auch noch eine Texterkennung aktiv wird. Diese legt hinter das eingescannte Bild den erkannten Text und speichert ihn mit in dem PDF-Dokument ab. Programme wie Finereader oder Omnipage können dies in den teureren Versionen auf jeden Fall. Bei anderen Programmen sollte man schauen, ob sie einen PDF-Export in der Version PDF/A anbieten.

Der Arbeitsaufwand ist enorm, will man sehr gute Ergebnisse erzielen. Denn genau so, wie bei einer Umwandlung in ein Word-Dokument, müssen die Textbereiche definiert, die Reihenfolge festgelegt, Bilder evlt. beschrieben und das Scannergebnis überprüft werden.

Um Texte vorlesen zu lassen, muss man soweit ich herausgefunden habe, den Adobe-Reader verwenden. Ob es auch mit anderen Programmen wie dem Foxit-Reader oder dem in zwischen von mir empfohlenen PDF-XChange Viewer (hier können alle Tastenkombinationen selbst definiert werden), kann ich derzeit noch nicht sagen. Wer hat da Erfahrungen?

Wie man den Adobe Reader und Jaws einstellen muss, damit man was hört, steht in diesem Artikel: (http://www.freedomscientific.com/Training/Adobe-PDF-with-JAWS-and-MAGic.asp)


Foxit-Reader

Im Grunde genommen ist der Foxit-Reader (http://www.foxitsoftware.com) die Konkurrenz zum Adobe Reader. Allerdings können mit ihm Texte ergänzt werden, Zeilen mit einem virtuellen Marker hervorgehoben werden und vieles weiteres mehr.

Unglücklicherweise weißt die aktuelle Version 2.3 derzeit genau bei dem Shortcut Defizite auf, den man voraussichtlich am häufigsten benötigt: Nämlich ALT+8 (freie Texteingabe). Deshalb empfehle ich derzeit die Verwendung der ältern 2.2er Version. Sie kann folgender Adresse heruntergeladen werden: http://www.foxitsoftware.com/downloads/index.html Überspringen Sie zunächst die ersten Links, denn erst weiter unten werden die älteren Versionen zum Download angeboten.

Derzeit kostet die Vollversion des Foxit-Readers 20 $, was ca. 15 € entspricht. Alternativ muss man lediglich Werbung auf den PDF-Seiten in Kauf nehmen, was aber gut zu verschmerzen ist, da die Seiten weiterhin gut lesbar sein dürften.


Wichtigste Shotcuts

Hier nun einige wichtige Shortcuts. Die Schülerin oder der Schüler sollte auf jeden Fall diese Shortcuts nach kurzer Einarbeitungszeit auswendig einsetzen können:

  • Umschalt + Pfeiltasten Seite Scrollen (horizontal und vertikal)
  • Bild hoch bzw. Bild runter Bildschirmweise scrollen
  • Strg + Bild hoch bzw. Bild runter: Seitenweise springen
  • Leertaste bzw. Umschalt+Leertaste Seitenweise springen
  • Strg + 1: Original-Größe
  • Strg + 2: An Seite angepasst
  • Strg + 3: An Breite angepasst
  • Alt + 2: Vollbild
  • Strg + Plus: Hineinzoomen
  • Strg + Minus: Herauszoomen
  • Strg + F: Textsuche (nicht bei rein eingescannten Dokumenten!)
  • Alt + 3 Hand-Tool um die Seite zu ziehen
  • Alt + 6 Tool zum Text auswählen
  • Alt + 8 Schreibmaschine um z. B. Lückentexte auszufüllen.
  • Umschalt + STRG + N Go to Page


Ausführliche Shortcut-Liste

Abschließend eine ausführliche Liste mit allen Shotcuts – entnommen aus der englischsprachigen, sehr schön ausführlichen Gebrauchsanweisung:

-(http://www.foxitsoftware.com/support/usermanuals/download/FoxitReader22_Manual.pdf)

  • Ctrl + 0 Open File
  • Ctrl + W Close File
  • Ctrl + Shft + S Save As
  • Ctrl + Shft + W Close All
  • Ctrl + P Print Document
  • Ctrl + Q Exit Foxit Reader


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  • F8 Hide Toolbars


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